Mitteilungen, Termine und Statements
30. Mai 2011:
Shapes für den Biotopverbund Brandenburg: Teil Wildtierkorridore
Ab sofort finden Sie in der Rubrik "Wildtierkorridore" oder direkt hier die GIS-Shapes für den Biotopverbund zum Download.
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07. Mai 2011:
Freilandökologische Examensarbeiten im BR Schorfheide-Chorin
ÖKO-LOG ist ein Freilandforschungsbüro, das ökologische und naturschutzorientierte Forschungsprojekte bearbeitet, Vernetzungs- und Biotopverbundkonzepte erstellt, Artenschutzprojekte entwickelt und umsetzt, Managementplanungen und Eingriffsbewältigungen bearbeitet. Unser Focus liegt dabei auf ökologischen Fragestellungen im Kontext mit Säugetieren.
Für die Saison 2011 bieten wir die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Mitarbeit bei folgenden Untersuchungen:
1) Habitat- und Quartiernutzung der Rauhaut-, Mücken- (und Zwerg-)fledermaus
Die drei Arten der Gattung Pipistrellus sind ökologisch ähnlich eingenischt. Im Rahmen der Arbeit sollen besonders Fragen und Hypothesen zur Einnischung der beiden Arten Rauhaut- und Mückenfledermaus beantwortet bzw. überprüft werden. Der Schwerpunkt soll dabei auf Untersuchungen zur Mückenfledermaus liegen. Über diese Art ist bisher noch sehr wenig bekannt.
- Netzfang der gesuchten Arten
- Jagdgebietsermittlung durch Telemetrie
- Quartiersuche durch Telemetrie
- Ausflugbeobachtung an Quartieren
- ggf. Auswertung von Hochbox-Aufnahmen
- Vergleich der Habitatnutzung mit dem Habitatangebot (Habitatpräferenz)
- Verglich der Habitatpräferenzen der zwei (bzw. drei) Pipistrellen-Arten
2) Habitatnutzung der Mopsfledermaus
Die Habitatnutzung der Mopsfledermaus ist - trotz vertiefter Untersuchungen in einigen Bundesländern während der letzten Jahre - immer noch nur ungenügen bekannt. Im Rahmen der Diplomarbeit soll die Habitatnutzung auf landschaftlicher Ebene untersucht werden.
- Netzfang der gesuchten Arten
- Jagdgebietsermittlung durch Telemetrie
- ggf. Auswertung von Hochbox-Aufnahmen
- Vergleich der Habitatnutzung mit dem Habitatangebot (Habitatpräferenz)
Die Untersuchungen sind in ein großes Projekt im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Brandenburg) eingebunden. Während der Untersuchungen stellen wir Ihnen eine Unterkunft und ggf. ein Fahrzeug für die Erfassungsarbeiten zur Verfügung.
Die Geländeerfassungen beginnen Mitte/Ende Mai und Enden im August, die gesamte Laufzeit für Diplom- und Masterarbeiten ist Mai bis Oktober / November. Im Rahmen von Bachelor-Arbeiten können ggf. Teilaspekte der Themen bearbeitet werden.
Nähere Informationen bei:
Angelika Fuß
Tel. 033361-70248
eM@il angelika.fuss@oeko-log.com
Druckversion
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28. März 2011:
Tagungsposter "Wie sieht eine Hufi-Landschaft in Deutschland aus?"
Auf der Fachtagung zu den "Erfahrungen beim Schutz von Hufeisennasen im Zuge von Straßenplanungen und Gebäudeabrissen" vom 26.-27.03.2011 in Neudietendorf haben wir ein Poster zur Charakterisierung des Verbreitungsgebietes der Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) vorgestellt: "Wie sieht eine Hufi-Landschaft in Deutschland aus?"
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01. März 2011:
Tagungsposter "Bechsteinfledermaus"
Unsere Fledermausexpertin Sylvia Stephan hat auf der Fachtagung zur "Populationsökologie und Habitatansprüche der Bechsteinfledermaus (Myotis Bechsteinii)" vom 25.-26.02.2011 in Bad Nauheim zwei Poster vorgestellt, die wir für alle Interessierten jetzt als pdf's zum download zur Verfügung stellen: "Besuche aus anderen Kolonien" und "Homeranges von 19 Bechsteinfledermäusen in Bezug auf die Autobahn A1"
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01. März 2011: Neuigkeiten aus dem Schwarzwald
Zur Zeit werden führen wir im Südschwarzwald im Landkreis Waldshut und Südlich von Karlsruhe Potentialanalysen für Wölfe, Biber und Dachse durch, nachdem wir dort im Jahr 2010 Bilche (Schläfer), speziell die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) und andere Kleinsäuger erfasst haben.
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17. Januar 2011:
Die Wildkatze als Leitart im PEP Naturschutzgroßprojekt Bienwald
Im Bienwald werden seit drei Jahrzehnten Wildkatzen beobachtet. Ob diese Vorkommen stabil sind und ob es trotz der rasanten Entwicklung des Verkehrs und Ausdehnung der Siedlungsgebiete mit den Vorkommen im Pfälzerwald vernetzt ist, wurde von uns im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Bienwald untersucht. Die Untersuchung der Wildkatze als Leitart im PEP Naturschutzgroßprojekt Bienwald gab zahlreiche Hinweise, welche Maßnahmen sinnvoll sind, um die Population zu sichern und zu stärken.
Die Zusammenfassung über dieses Projekt ist jetzt im Bereich Wildkatze oder direkt hier abrufbar
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Januar 2011:
Wildtier des Jahres 2011: Der Luchs (Lynx lynx)
Der Luchs (Lynx lynx) wurde von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2011 ernannt.
Rechtzeitig zum Jahr des Luchses hat OEKO-LOG den Aktionsplan Luchs für das Biosphärenreservat Nordvogesen/Pfälzerwald auf den neuesten Stand (2010) gebracht.
Das Dokument steht ab sofort in dem Bereich "Luchs" als Download (pdf) zur Verfügung.
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Glückwunsch Nina!
Wir gratulieren unserer langjährigen Mitarbeiterin Nina Klar zu ihrer gelungenen Promotion zum Dr. rer. nat.!
Das Thema ihrer Dissertation an der Freien Universität Berlin: Lebensraumzerschneidung und Wiedervernetzung - Ein Schutzkonzept für die Wildkatze in Deutschland
Weitere Infos und Download der Dissertation gibt es hier!
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Neues aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
Zurzeit ist unser Mitarbeiter Bernd Klenk im Biosphärenreservat unterwegs um Fotofallen für die Erfassung von Wildkatzen und Baummarder auszubringen.
Die Fledermaussaison neigt sich dem Ende zu. Unser Fledermausteam wird noch bis Anfang September zuvor besenderte Fledermäuse telemetrisch erfassen, ehe sich die Tiere in die Winterquartiere zurückziehen. Einen kurzen Bericht über unsere diesjährige Erfassung der Fledermausfauna im Grumsiner Forst gibt es hier. Zur Zeit durchläuft der Buchenwald im Grumsiner Forst eine Prüfung des IUCN zur Anerkennung als Weltnaturerbe der UNESCO.
Die diesjährige Erfassung von Amphibien und Fledermäusen für die PEP -und FFH-Managementpläne ist zuende gegangen. Von März bis August hat unser Amphibienteam Moorfrösche, Laubfrösche, Rotbauchunken, Grünfrösche und Kammmolche im Biosphärenreservat kartiert.
Sollten Sie im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin folgende Tiere beobachten, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns Ihre Sichtung mitteilen:
- Dachs (Wildtier des Jahres 2010)
- Marder/Iltis
- Fischotter
- Biber (auch Biberburgen)
- Schlingnatter
- Kreuzotter
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Aktuell in der Eifel
In der Umgebung rund um Wittlich erfassen wir seit einigen Jahren besenderte Wildkatzen. Die Eifel ist der Kernlebensraum der größten autochtonen Wildkatzenpoulation Mitteleuropas und von Europaweiter Bedeutung. Da wir bei einem so großen Untersuchungsgebiet leider nicht überall unsere Augen und Ohren haben können, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns
Sichtungen oder Totfunde von Wildkatzen melden könnten.
Für uns sind dabei nicht nur Funde aus der Eifel interessant, sondern aus allen Wildkatzenlebensräumen (z.B. Hunsrück, Pfalz, Schwarzwald...) Nutzen Sie bitte hierfür folgende Protokollbögen: "Meldebogen Artenschutzprojekt Wildkatze" und "Unfallstellenerfassung Wildkatze".
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