Fledermausschutz braucht Freilandforschung

BechsteinfledermausSeit zehn Jahren ist die Freilandforschung über die Ökologie von Fledermäusen ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit. Neben der Habitatnutzung untersuchen wir die Barrierewirkung von Straßen auf diese Arten.

In einem alten Eichenwald nahe am Autobahnkreuz Wittlich entdeckten wir eine der individuenreichsten Wochenstubengemeinschaften der Bechsteinfledermaus (ca. 200 Tiere) die je gefunden wurden. Seit 2005 dokumentieren wir gemeinsam mit der FÖA Trier die Quartiernutzung und die Aktionsräume der Tiere mit Hilfe der Telenmetrie. Wichtige Ergebnisse zum Querungsverhalten an der Autobahn wurden erarbeitet.

Ein zweite Fledermausart, die wir um Wittlich untersuchten ist das Große Mausohr. Mit Wochenstubenquartieren von mehreren Tausen Individuen ist das Moseltal eines der wichtigsten Verbreitungszentren dieser Art in Deutschland. Insgesamt wurden 8 Große Mausohren telemetrisch beobachtet. Die nächlichen Jagdflüge führten sie aus dem Moseltal bis zu den Gipfeln des Hunsrücks.

In einem Bunkerprojekt wurde gezeigt, dass Bunker wichtige Rückzugsräume für Fledermäuse sind.

Einen kurzen Bericht über die Kartierungssaison 2010 im Grumsiner Forst gibt es
hier!

Wir erfassen die Fledermausfauna mittels Radiotelemetrie von besenderten Tieren, Netzfang, Rufanalyse mit Horchboxen und dem Einsatz von Inrarotkameras.


Eine Auswahl unserer Fledermausprojekte




Zur Hauptseite von OEKO-LOG

Vielen Dank für Ihr Interesse

OEKO-LOG.COM

Joachimsthaler Strasse 9, D-16247 Parlow, e-mail: OEKO-LOG@t-online.de