"Ressourcen, räumliche und soziale Organisation bei Steinmardern"Steinmarder dringen in die Ortschaften vor. Haben sie im Auftrag der Tiere den Kampf gegen den Menschen aufgenommen, weil sie das liebste Kind der Deutschen, das Auto demolieren? Gerade ranghohe adulte Fähen bevorzugen den dörflichen Lebensraum. Hier finden sie auf weniger als 10 ha alles, was sie zum Leben brauchen. In Feld und Wald sind die Ressourcen knapp. Hier sind die Streifgebiete mehr als 10 mal so groß. Bis über ein Jahr bleiben die Jungen bei der Mutter und lernen, wie man zwischen Autos und Menschen überlebt. Autos sind für Dorf- und Stadtmarder willkommene Verstecke und werden im Rahmen von Erkundungs- und Spielverhalten demoliert. Rüden haben nur ein Ziel: so viele Weibchen wie möglich im Revier und keine anderen Männchen. Wie das Ressourcenangebot die Habitatwahl, die Wahl der Ruheplätze sowie die Aktivitätsmuster beeinflußt hat Mathias Herrmann im Rahmen seiner Dissertation untersucht. 14 Steinmarder wurden in unterschiedlichen Lebensräumen telemetriert. Er konnte zeigen, dass die Raumnutzung in engem zusammenhang mit der sozialen Organisation steht. Näheres finden Sie in der Zusammenfassung der Dissertation . |
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